Informationen über die neu angekündigte Amnestie im Zusammenhang mit Bautätigkeiten auf ländlichen Grundstücken, die nicht als städtische Gebiete ausgewiesen sind
Diese bedeutende rechtliche Änderung bietet Immobilieneigentümern die Möglichkeit, unter bestimmten Bedingungen Strukturen auf ländlichen Grundstücken zu legalisieren. Das Gesetz legt mehrere wichtige Anforderungen und Richtlinien fest, die für das Verständnis des Umfangs und der Implikationen dieser Amnestie entscheidend sind.
- Frist für Maßnahmen: Eigentümer, die daran interessiert sind, ihre Strukturen zu legalisieren, müssen den Prozess innerhalb der nächsten drei Jahre einleiten. Dieses begrenzte Zeitfenster ist darauf ausgelegt, sofortiges Handeln zu provozieren und sicherzustellen, dass alle Legalisierungen rechtzeitig verarbeitet werden.
- Kriterien basierend auf dem Standort: Die Bedingungen für die Legalisierung variieren erheblich je nach der Natur des Grundstücks, auf dem die Struktur steht:
- Geschützte Naturgebiete: Für Bauwerke in geschützten Naturgebieten müssen die Strukturen vor 1991 errichtet worden sein, um unter diesem neuen Gesetz für eine Legalisierung in Frage zu kommen.
- Andere ländliche Grundstücke: In anderen ländlichen Gebieten ist der entscheidende Faktor, dass das Bauwerk nicht dem Abriss durch Maßnahmen des lokalen Rates unterliegen darf. Dies bedeutet typischerweise, dass keine Maßnahmen von den Behörden ergriffen wurden, um die Struktur abzureißen, und das rechtliche Recht, solche Maßnahmen durchzuführen, ist in der Regel nach etwa acht Jahren abgelaufen.
- Nichtanwendbarkeit in städtischen Gebieten: Es ist entscheidend zu beachten, dass diese Amnestie nicht für Bauwerke in städtischen Zonen gilt. Bemühungen um Legalisierung unter diesem spezifischen Gesetz sind streng auf ländliche Gebiete beschränkt.
- Gebührenstruktur: Es wurde eine spezifische Gebührenstruktur für den Legalisierungsprozess festgelegt:
- Bewertung und Gebühren: Eigentümer müssen eine Gebühr an den Gemeinderat zahlen, die auf dem theoretischen Wert der zu legalisierenden Strukturen basiert, berechnet von einem Architekten. Diese Gebühr steigt progressiv: 10% im ersten Jahr, 12,5% im zweiten Jahr und 15% im dritten Jahr. Zusätzlich gibt es eine Standardgebühr, die je nach Ort variiert, aber im Allgemeinen etwa 6% beträgt.
- Architektonische Bewertung: Ein Architekt muss beauftragt werden, die erforderliche Projektdokumentation vorzubereiten. Seine Gebühren basieren im Allgemeinen auf dem Budget des Projekts und werden berechnet, als ob eine neue Konstruktion geplant wäre.
- Dienstleistungen unserer Kanzlei: Um diesen Prozess für unsere Kunden zu erleichtern, bietet unsere Kanzlei die folgenden Dienstleistungen an:
- Erstbewertung: Zuerst bestimmen wir, ob es möglich ist, das Eigentum zu legalisieren, wobei wir auf Stundenbasis für diese vorläufige Bewertung berechnen.
- Budgetierung der Legalisierung: Anschließend erstellen wir ein umfassendes Budget für den Legalisierungsprozess, basierend auf einer Pauschalgebühr sowohl für den Architekten als auch für unser Rechtsteam. Dieser Ansatz ist darauf ausgelegt, die hohen Kosten zu vermeiden, die üblicherweise mit prozentualen Gebühren verbunden sind.
- Koordination und Prozessmanagement: Für Kunden, die fortfahren möchten, wird unsere Kanzlei alle Aspekte des Prozesses übernehmen und eng mit den notwendigen Parteien koordinieren, um eine reibungslose und effiziente Legalisierung zu gewährleisten.
Sollten Sie weitere Fragen haben oder weitere Klarstellungen benötigen, wie dieses neue Gesetz Ihr Eigentum beeinflussen könnte, zögern Sie bitte nicht, sich mit unserem Büro in Verbindung zu setzen. Wir sind hier, um Ihnen bei der Navigation durch diese rechtlichen Gewässer zu helfen und sicherzustellen, dass Ihr Eigentum den neuesten Vorschriften entspricht.